Mit einer klaren Mehrheit von 97% (179 Ja-Stimmen zu 6 Nein-Stimmen) bestätigten die teilnehmenden Genossenschafterinnen und Genossenschafter die Sanierungsvorlage Hegianwandweg. Die Mitglieder beschlossen ausserdem, dass während der Sanierungsarbeiten keine Mietreduktion geltend gemacht wird. Die 6 Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren erhalten somit neue Küchen und Badezimmer. Die geplante Wärmedämmung und neue Fenster werden den Heizenergiebedarf reduzieren. Eine Dach-Photovoltaik-Anlage wird viel erneuerbaren Strom produzieren. Damit die Siedlung nochmals 40 Jahre genutzt werden kann, wurde ein Baukredit von 18,1 Mio. Franken (inkl. MwSt.) gesprochen. Voraussichtlich im Dezember 2024 wird die Sanierung abgeschlossen sein.
Mitglieder des Vorstands und die Geschäftsleitung mit einer Mitarbeitenden der Verwaltung
Bei der Statutenvorlage ging es grundsätzlich um 2 Änderungen: Der Vorstand wird künftig aus 7 bis 9 Mitgliedern statt aus «mindestens 10» bestehen. Auch wird neu ein Co-Präsidium möglich sein. Beide Veränderungen zielen darauf ab, ein zukunftsfähiges Führungsgremium für unsere Genossenschaft zu ermöglichen.
Die Vorlage wurde wie folgt gutgeheissen:
Die Mitglieder sprachen sich auch für die Bereinigung des Passus «Mitspracherecht Personal» in Artikel 27 aus. Diese ist bereits in einem anderen Abschnitt verankert. Eine 2/3 Mehrheit, die für eine Änderung der Statuen zwingend ist, wurde jeweils erreicht.
Obschon beide Vorlagen schlussendlich auf grosse Unterstützung trafen, blieb es zuvor spannend. Ein Austausch mit vielen Wortmeldungen ermöglichte den Mitgliedern ihre persönliche Sichtweise zu verschieden Themen zu platzieren. Das Beschlussprotokoll finden Sie hier.
Die nächste ordentliche Generalversammlung wird am 10. Juni 2024 durchgeführt werden. Dies wird die 100. GV der Familienheim-Genossenschaft Zürich sein.